Forum 1/2 | 2021

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Folgen der Kraftfutterreduktion auf Biobetrieben mit Milchziegen

Glanggergitzi

Folgen der Kraftfutterreduktion auf Biobetrieben mit Milchziegen

Konradin Messmer / Marc Boessinger

Ab Januar 2022 reduziert die Bio Suisse die Kraftfuttereinsatzgrenze für Wiederkäuer von 10 % auf 5 %. Eine Vielzahl von Biobetrieben mit Milchziegen setzt bisher anscheinend mehr als 5 % Kraftfutter ein. Im Rahmen einer Bachelorarbeit versuchte Konradin Messmer, Student der ETH Zürich, eine Antwort auf die Frage zu finden, welche Herausforderungen Bioziegenbetriebe insbesondere in der Bergzone erwartet.

Glanggergitzi

Thomas Manser

Viele Ziegenhalter kennen das Problem: Die Gitzi kommen gesund auf die Welt, trinken lebhaft und verhalten sich normal. Nach einigen Tagen zeigen sie einen unsicheren, stolpernden Gang und eine reduzierte Muskelspannung. Der Appetit nimmt ab, sie werden zunehmend schläfrig und liegen schliesslich fest. Die Gitzi haben weder Durchfall, Husten noch Fieber. Was steckt hinter diesen seltsamen Symptomen?

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